Babyshambles - Shotter's Nation
28. September 2007, Rock/Pop
© Parlophone (EMI)
Tracklist
1. Carry on up in the morning
2. Delivery
3. You talk
4. UnBiloTitled
5. Side of the road
6. Crumb begging baghead
7. Unstookie titled
8. French dog blues
9. There she goes
10. Baddies's boogie
11. Deft left hand
12. Lost art of murder
Kritik von Kathrin Lang
Pete Doherty: Auf der Drogenskandale-Rangliste steht er irgendwo in der Nähe von Amy Winehouse. Ausufernde Drogenexzesse machten ihn in den vergangenen Jahren immer wieder zum Mittelpunkt diverser Boulevardartikel und dank permanent ausfallender Konzerte sorgte er weltweit für verärgerte Fans. Doch trotz Drogenabhängigkeit – oder vielleicht auch gerade deshalb? – überzeugt die zweite Platte der Babyshambles vom ersten bis zum letzten der zwölf Songs. Wieder einmal sind es die nicht ganz sauberen Brüche und die dieses Mal überraschend melodiöse Stimme von Pete Doherty, die das Album der Band auszeichnen. Nicht mehr ganz so schräg wie noch auf „Down in Albion“, kann man sich bei „Shotter´s Nation“ schnell in Dohertys Stimme verlieren und an den Höhepunkten sogar von ihr berühren lassen. Vor allem mit „There She Goes“, ein Song der seine Inspiration wohl beim Swing fand, stellt Pete eine tolle Stimme unter Beweis. Zusammen mit den eingängigen Melodien, wandert der Track schnell ins Ohr und verharrt dort tapfer.
Mit „Shotter´s Nation“ haben die Babyshambles einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Alles in allem wirkt das zweite Album harmonischer und ausgereifter als noch das Erste. Dennoch bleibt zu hoffen, dass die Babyshambles auf ihrem (vielleicht kommenden) dritten Album nicht noch mehr von ihrer chaotischen Ader verlieren – ist diese doch bezeichnend für die Band und hebt sie, im besten Sinne, deutlich von anderen ab.
Bewertung
| Kathrin Lang | ![]() |
