Bonaparte - My Horse Likes You
4. Juni 2010, Electro
© Staatsakt
Tracklist
1. Ouverture
2. My Horse Likes You
3. Computer In Love
4. Boycott Everything
5. L'Etat C'est Moi
6. Fly A Plane Into Me
7. Rave Rave Rave
8. Intermission In Mexico
9. Technologiya
10. Wir Sind Keine Menschen
11. My Body Is A Battlefield
12. Orangutang feat. Modeselektor
13. Adabmal
14. The End
Kritik von Kathrin Lang
Zwei Jahre hat es gedauert, bis das Zirkusensemble rundum ihren Kaiser Bonaparte ihr zweites Album der gierigen Meute zum Fraß vorwarfen. Mit „My Horse Likes You“ schlägt die Band ähnliche Wege ein, wie bereits mit ihrem Erstlingswerk „Too much“ (2008). Erneut präsentiert sich Frontmann Tobias Jundt von musikalisch origineller Seite – mixt seinen Sprechgesang mal mit elektronischen, mal mit klassischen, mal mit folkloristischen Sounds. Dazwischen finden sich gut und gerne höckerige Gitarrenriffs, die Rockklänge erkennen, manchmal auch nur vermuten lassen. Im Gegensatz zu „Too much“ fehlen „My Horse Likes You“ weitgehend die großen Hits, die adäquaten Hymnen – à la „Anti, anti“ oder „Too much“. Als eines der wenigen Partyhighlight zeigt sich „Computer In Love“, das durchaus Potential zu ähnlichem großem Werdegang hat wie bereits genannte ‚Kracher‘ von 2008. Fernab davon sucht Bonaparte, vor allem auf textlicher Ebene, jedoch ausgereiftere Pfade und knüpft damit dennoch an das individuelle Partyprogramm an, das bereits mit dem Debütalbum „Too much“ propagiert wurde. Mit „My Horse Likes You“ bleibt das internationale Künstlerkollektiv seinen alten Linien treu, animiert erneut zu ausgelassenem Genuss, überrascht nun jedoch mit vielen geradlinigeren Textzeilen.
Bewertung
| Kathrin Lang | ![]() |
