
"Besondere Musiker verdienen besondere Aufmerksamkeit!"
Unter diesem Motto startet Musicsection.de, gemeinsam mit seinen Schwesterseiten Moviesection.de und Booksection.de, seine Reihe besonderer Specials.
Unsere sogenannten „Portrait-Specials“ sollen nicht nur plumpe PR eines Künstlers sein, sondern unsere Besucher umfassend und interessant informieren.
Im Herbst 2009 im Blickpunkt: Die deutsche Sängerin Julia Neigel, die in Ende der 80er Jahre mit "Schatten an der Wand" den Durchbruch feiern konnte.
Interview:

"Ich hatte irgendwann die Schnauze voll von Klassik."
Musicsection.de: Du warst schon immer eine Frau mit vielen
Talenten. Du hast in jungen Jahren in der Handball Bundesliga gespielt und beim
Radio gearbeitet.
Julia Neigel: Beim Radio war das nur ein Nebenjob. Ich habe mich in
vielen Sachen versucht. Stimmt.
Musicsection.de: War für Dich schon vor Deiner Gesangskarriere
klar, dass Du Sängerin werden wolltest?
Julia Neigel: Nicht wirklich. Als Siebenjährige wollte
ich erst einmal Astronautin werden und zum Mond fliegen. Die Idee habe ich dann
wieder sehr schnell verworfen. Dann wollte ich Ägyptologin werden und nach
Mumien buddeln – da war ich so acht oder neun – habe aber in dieser
Zeit schon die Beatles entdeckt. Ich habe mich damals wirklich in diese Band
verliebt. Ich war ein absoluter Nachzügler der 70er Jahre, der plötzlich
die Popkultur durch die Bealtes entdeckte. Dann habe ich viel Sport gemacht,
was mir auch tierisch Spaß gemacht hat und habe auch viel gemalt. Mit
Kunst als Hauptfach habe ich dann auch Abitur gemacht. Ich hätte mir schon
auch vorstellen können Kunstgeschichte zu studieren. Bei der Musik ging
es dann aber einfach wie von selbst … Als Frau in den 80er Jahren Handball-Bundesliga
zu spielen, war keine prickelnde Zukunftsperspektive - mir war klar: es würde
nur ein Hobby bleiben. Bei der Kunst dachte ich: Ich kann doch auch so malen,
da brauch ich nicht studieren. Auf Studium hatte ich zudem keine Lust und in
der Musik ging es zudem voran. Vor dem Abitur habe ich schon soviel Erfolg mit
Musik gehabt, sodass sich das auch von selbst ergeben hat. Den tatsächlichen,
erstmaligen Gedanken, Musikerin werden zu wollen, hatte ich erst mit 14 ½
Jahren, als ich das erste Mal auf der Bühne stand. Davor habe ich klassische
Musik gemacht, was ich genossen hab, aber nicht zum Beruf machen wollte. Denn
eigentlich hat mich Popmusik interessiert. Als ich dann aber das erste Mal mit
einer Bluesrockband auf der Bühne stand, dachte ich nur WOW. Das ist es!
Das war so mein insgeheimer Wunsch, hätte jedoch nicht geglaubt, dass es
klappt. Ich habe jedes Wochenende Konzerte gegeben, bin bis nach Belgien gereist
mit einer Soulband, in amerikanischen Clubs aufgetreten, nebenher Abi gemacht,
Handball gespielt… Dann hat sich eben herausgestellt, dass es das ist.
Musicsection.de: Stimmt es eigentlich, dass Du nicht in den
Schulchor durftest, weil Deine Stimme zu tief war?
Julia Neigel: Nicht nur zu tief. Sie war für ihn zu auffällig.
Der Lehrer hieß Herr Klaus. Als ich ihn mal beim Einkaufen getroffen habe,
sagte er verlegen zu mir, also wenn er gewusst hätte, was aus mir werden
würde…
Musicsection.de: …also wusste er tatsächlich noch,
wer Du warst…
Julia Neigel: Das wusste er noch, klar. Ich war auch tatsächlich
die Einzige, die nicht im Chor mitsingen durfte, was mir recht war. Ich hatte
auch in der Schule schlechte Noten in Musik. Ich hab nicht gelernt, obwohl ich
Musikunterricht genommen habe, mich hat diese ganze Theorie nicht interessiert.
Und das, was mir wichtig war, wurde nicht unterrichtet: Rock, Pop,… das
wurde nicht behandelt. Ich hatte irgendwann die Schnauze voll von Klassik.
Musicsection.de: Seit 1987 und „Schatten an der Wand“
ist viel passiert. Würdest Du mit der Erfahrung von heute, Dinge anders
machen?
Julia Neigel: Ich hätte mir mit Sicherheit Rechtswissen
angeeignet – hätte ich gewusst, was auf mich zukommt. Was ich aber
nicht anders hätte machen können unter den Bedingungen, in denen ich
damals war (sehr jung, kein Geld, der Freund war der Gitarrist, der Kumpel der
Keyboarder). Es ist unwahrscheinlich, dass man es hätte kommen sehen können.
Selbst jemand, der extrem misstrauisch ist, hätte es in den 80ern nicht
anders gemacht, glaube ich. Ich hätte, wenn ich heute noch einmal die Chance
hätte, sicher einiges anders geregelt, sehr vieles sogar. Ich hätte
beispielsweise niemals die Konstellation „Jule Neigel Band“ zugelassen.
Niemals! Das wäre die 1. Konsequenz gewesen. Und dann hätte ich sofort
2 Musiker entlassen, bessere Musiker genommen, darauf geachtet sofort ehrliche
Menschen um mich herum zu haben. Nur: Was wäre wenn? Das nützt nun
mal nichts. Es ist vorbei.
Musicsection.de: 1998 folgte eine Schaffenspause, die Du damit
vergeuden musstest, mit ehemaligen Musikern zu prozessieren. Was macht das mit
dem Menschen Julia Neigel? Gehst Du heute mit fremden Menschen anders um?
Julia Neigel: Ich muss ehrlich sagen, ich bin seither richtig
glücklich, was ich so vorher nie war. Ich hatte zuvor natürlich meine
Phasen und meine Ups and Downs. Als ich das alles erkannt habe, war ich bereits
Mitte 30 und das war das Schrecklichste, was mir hätte passieren können.
Ich war erstmal am Boden zerstört weil es so allumfassend war. Da ging
es um Millionensummen und mir wurde plötzlich dieses Ausmaß klar,
diese Verletzung meines Vertrauens, meiner Werte. Anfangs der Erkenntnis habe
ich dann alles nur noch gehasst! Ich wollte gar nicht mehr arbeiten und keine
Musik mehr machen. Für mich war das der Grund, warum ich ausgenutzt wurde.
So empfand ich das. Ich glaube, das ist auch vollkommen normal. Man steht erstmal
da und ist traumatisiert, geschockt. Dann hab ich das richtige getan und mich
mit der ganzen Sache auseinandergesetzt und mich befreit. Ich hab versucht zu
ergründen, wie es dazu kommen konnte und bin zu dem Schluss gekommen: Ich
konnte nichts dafür! Man kann nichts dafür, wenn man in so was hineingerät.
Jeder, der sagt: „Wie hast Du Dich da angestellt?“ oder „Wieso
hast Du das nicht gewusst?“, der hat keine Ahnung. Als ich dann angefangen
habe zu prozessieren, habe ich diese Menschen in einer völlig anderen Situation
wieder gesehen und sah, wie sie jetzt sind, wie sie aussehen und hatte beinahe
Mitleid. Ich habe mittlerweile eine riesigen Distanz zu diesen Personen und
habe rein gar nichts mehr mit ihnen gemeinsam. Mit dem einen war ich lange liiert
und nun ist er für mir komplett fremd! Zudem bestätigt mich dieses
Beobachten dieser Menschen, dass man erntet, was man sät: irgendwann kommt
der Bumerang. Seither herrscht Frieden in meinem Herzen. Seit ich mich selbst
gefunden hab, hab ich erkannt, dass es nicht änderbar war. Es gibt da nichts
zu bereuen! Es macht sowieso keinen Sinn. Mittlerweile kann ich zwischen Gut
und Böse, echt und unecht gut unterscheiden. Ich bin glücklicher denn
je, weil ich einfach die richtigen Leute um mich herum habe und nun auch weiß,
dass mich mein Instinkt untrüglich leitet.
Musicsection.de: In Deutschland gibt es das berühmte
Schubladendenken. Hattest Du manchmal das Gefühl, in eine bestimme Richtung
gedrängt zu werden?
Julia Neigel: Nein. Ich habe keine Schublade. Für mich
ist Musik supergroß. Hätte ich zugelassen mich damit zu beschäftigen,
hätte ich mich mit Sicherheit in eine Schublade stecken lassen und versucht
mich dieser anzupassen. Die Schublade Rockröhre, oder Fräuleinwunder,
oder Diva, oder was auch immer erfunden wurde – doch es sind nur Momentaufnahmen
und kleine Facetten. Mir war das immer egal - das nächste Album habe ich
dann eben anders klingen lassen und schon war die Schublade wieder weg. Dann
habe ich Peter Maffay getroffen und von ihm viel gelernt, z.B. über den
Dingen zu stehen. Mir ist das Schubladendenken so egal! Jetzt mache ich Klavier
und Gesang und die Leute sagen: „Ich dachte, die macht Rock?!“ Das
interessiert mich nicht. Ich bin Musikerin. Für mich gibt es nur gute,
oder schlechte Musik. Fertig.
Musicsection.de: Welche Musik magst Du gar nicht?
Julia Neigel: Techno, Countrymusik, Schlager, Volksmusik ist
für mich schwierig. Da finde ich keinen Zugang zu, was aber nicht heißt,
dass ich es schlecht finde. Es ist nicht mein Geschmack.
Musicsection.de: 1998 erschien ALLES! Und hat mich sehr überrascht.
„Ich bin da“ ist erneut eine wunderbare Ballade und textlich großartig.
Hast Du eigentlich ein Lieblingslied?
Julia Neigel: Nein. Ich habe dauernd Lieblingslieder die dauernd
wechseln. Oh doch, Ich habe doch Eines, was meiner Mutter gewidmet ist, „Glück
an Glück“, was man vielleicht als mein Lieblingslied betiteln kann.
Es ist mir nahe, weil meine Mama mir nahe ist.
Musicsection.de: Wie hat sich, Deiner Meinung nach, die deutsche
Musikszene in den letzten Jahren verändert?
Julia Neigel: Es gibt nicht mehr die Frage „Warum singst
Du in Deutsch?!“, immerhin, ein Riesen Fortschritt. Es wird mehr deutschsprachige
Musik veröffentlicht, es hat sich etabliert. Es gibt daher mehr Musiker,
die in ihrer Muttersprache singen, es wird auch nicht mehr ein politischer Unsinn
oder ein Unkult dahinter gesehen. Deutsch Singen ist mittlerweile In und Cool.
Im Verhältnis zu früheren Jahren ist es wirklich erstaunlich, wie
lange es dauerte, bis sich diese Intoleranz zur deutschen Sprache verflüchtigt
hat.
Musicsection.de: Wir freuen uns sehr auf Dein neues Album nächstes
Jahr und wünschen Dir bis dorthin tolle Konzerte!
Biographie:

Julia Neigel wurde am 19. April 1966 in Barnaul, Sibirien (ehemalige UDSSR)
als jüngstes von fünf Kindern russlanddeutscher Eltern geboren. Im
zarten Alter von vier Jahren zog ihre Familie nach Tiraspol ans Schwarze Meer.
1971, die kleine Julia fünfjährig, zog die Familie erneut um. Neue
Heimat? Ludwigshafen am Rhein in Deutschland, wo ein weiterer Teil der Familie
Neigel wohnte (im Zweiten Weltkrieg wurde die Familie getrennt).
Bereits in der Grundschule erkannte Mama Neigel die Talente ihrer Tochter und
förderte sie. 1972 bis 1985 wurde Julia in Klassischer Musik an der Musikschule
ausgebildet. Doch auch sportlich sollte das Leben der kleinen Julia noch werden.
1976 hörte sie zum ersten Mal die Beatles und wurde ein später Fan.
Als Berufsziel wählte sie damals noch Astronautin und Ägyptologin.
Die Musik sollte jedoch die einzig feste Konstante im jungen Leben der ausdrucksstarken
Sängerin sein. 1982 trat sie in eine Punkband ein, spielte nebenher aktiv
Handball und, Dank ihres Talents, durfte sie sogar in der Bundesliga Bälle
werfen. Mitte der 80er Jahre hing sie Handball an den Nagel, da es mit der Musik
stetig bergauf ging. Auch aus der Punkband wurde nichts und Julia trat, nach
einer Bluesband, in die Soulkombo „The Stealers“ ein. Während
dieser Zeit entdeckte die begabte junge Frau ihr Talent fürs Komponieren.
Als 1986 aus „The Stealers“ die „Jule Neigel Band“ wurde,
stellte sich 1988 auch der nationale Erfolg ein. Die erste Single und das gleichnamige
Album „Schatten an der Wand“ verhalfen der jungen Band zu großem
Erfolg. Neben der Eroberung vieler Fanherzen, wurde die Jule Neigel Band auch
oft ausgezeichnet.
1990 folgte mit „Wilde Welt“ erneut ein tolles Album, auf dem die
Titel „So wie noch nie“ und „Nur mit Dir“ glänzen.
Nur ein Jahr später folgte mit „Nur nach vorn“ ein erneut eingängiges
Jule Neigel Band-Album, auf dem u.a. der Hit „Weil ich Dich liebe“
zu hören war. Nach dem Best-Of-Album „Die besten Songs“, veröffentlichte
Julia Neigel mit ihrer Band „Herzlich Willkommen“, anschließend
„Sphinx“. Nachdem „Alles!“ 1998 eine erneut überzeugende
Platte wurde, zog sich Julia Neigel aus dem Musikgeschäft zurück,
als sie herausfand, dass ihre jahrelang engen Freunde ihrer Band sie betrogen
hatten und sie regelrecht melkten. Was folgte waren Gerichtsverhandlungen und
ein erbitterter Krieg um Songrechte, was die Sängerin Julia Neigel vollkommen
ausbremste.
Erst 2006 kam sie mit ihrem Live-Album „Stimme mit Flügel(n)“
auf Tour und begeisterte erneut ihre Fans, die selbstredend an ein Comeback
und neue Songs glaubten. 2010 soll das neue Studioalbum in den Handel kommen.
Discographie:

Schatten an der Wand
1988
Mit "Schatten an der Wand" konnte die Jule Neigel Band ihren Durchbruch
in Deutschland feiern. Die ausgekoppelte, gleichnamige Single wurde ein Megaerfolg,
der Songs wie "Der Rebell" und "Nie mehr miese Zeiten" nachfolgten
und die deutsche Band fest am nationalen Pophimmel etablierten. Ebenfalls ein
Lauscher wert: "Immer aufm Sprung" und das instrumentale "Weisse
Flieder", das man seltsamerweise auf der zweiten Veröffentlichung
von "Schatten an der Wand" 1997 nicht mehr findet.
Diese erste Jule Neigel Band-Album ist voll von überzeugenden Songs der
deutschen Band. Mit ihrem ganz eigenen Stil schafften sie es massig Fanboden
gut zu machen - und das zu Recht.... zur kompletten
CD-Seite

Wilde Welt
1990
„Wilde Welt“ ist das zweite Erfolgsalbum der Jule Neigel Band.
Hier reihen sich einprägsame - wenn auch ab und an ähnliche - Lieder
aneinander, die allesamt viel Spaß machen und / oder zum Träumen
einladen. Wundervoll: „So wie noch nie“ und „Deine Tränen“,
die sich beide auch auf der Best-Of-CD der Band wieder finden. Ebenfalls absolute
Highlights: „Zu schön, um wahr zu sein“ und das mehr als atmosphärische
„Aus und vorbei“.
„Wilde Welt“ ist das passende Beispiel dafür, dass Jule Neigel
eben mehr Balladensängerin, als Rockröhre ist, auch wenn die Medien
sie erfolgreich in die rockige Schublade stecken wollen, was dieser Sängerin
eindeutig nicht gerecht wird. .... zur kompletten CD-Seite

Nur nach vorn
1991
Nach ihrem Debütalbum „Schatten an der Wand“ und dem sehr
erfolgreichen Nachfolger „Wilde Welt“ kam mit „Nur nach vorn“
der dritte Streich der Jule Neigel Band in den Handel und wurde erneut von Fans
und Kritikern sehr gut aufgenommen. Dabei ist die Songauswahl erneut großartig.
Fetzige Parts, wie „Nur nach vorn“ und „Baby“ wechseln
sich mit Balladen, wie „Deine Träume“, „Sprich mit mir“
und (natürlich) „Weil ich Dich liebe“ ab. Besonders Letzteres
ist ein echtes Neigel-Lied, das es schafft, Atmosphäre und Romantik zu
schaffen, ohne aufgesetzt zu wirken. Hinzu kommt noch ein wundervolles „Wenn
Engel reisen“ und ein liebevolles „Sonnenschein“.
Wer mit Jule Neigel und ihren Songs aufgewachsen ist, ....
zur kompletten CD-Seite

Die besten Songs
1993
Wer sie liebt, wird auf dieses Album gespannt gewartet haben! Die Jule Neigel Band bietet auf „Die besten Songs“ eine Auswahl aussagekräftiger Lieder, die zu dieser Ausnahmekünstlerin mehr als gut passt. Vom ersten Hit „Schatten an der Wand“, über die rockigen „Nie mehr miese Zeiten“ und „Der Rebell“ bis hin zu den Balladen „Deine Tränen“ und „Deine Zukunft“. Auch das wundervolle „Weil ich Dich liebe“ darf auf der „Best of“ nicht fehlen! Schade nur, dass „nur“ 14 Songs auf diesem Album zu finden sind. Jule Neigel hat weitaus mehr großartiger Lieder zu bieten! .... zur kompletten CD-Seite

Herzlich Willkommen
1994
Nach einem großartigen "Nur nach vorn" und einem Best-Of-Album
veröffentlichte die „Jule Neigel Band“ 1994 ihr viertes Studioalbum.
Bereits nach wenigen Songs ist klar: Viel hat sich nicht getan. Noch immer ist
hier der typische Neigel-Sound zu hören, der wie immer gut, aber eben auch
nicht neu geraten ist. Überhaupt ist "Herzlich Willkommen" ein
eher uninspiriertes Album. Ganz wenige Songs wissen hier herauszustechen und
zu überzeugen.
Im allgemein bekannten Stil sind "Alles was Du brauchst" und der Titelsong
"Herzlich Willkommen" toll, aber auch die Balladen "Du bist nicht
allein" und "Die Welt in Deinen Augen" sind wundervoll - hier
kann Jule Neigel wieder durch eine tolle Stimme glänzen. ...
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Sphinx
1996
Mit "Sphinx" sollten neue Töne angeschlagen werden, um die Jule
Neigel Band wieder ganz nach oben in die Charts zu bringen, was nur bedingt
glückte. <br>
Auch das fünfte Studioalbum der deutschen Ausnahmestimme ist eines geworden,
auf dem die Balladen vollends punkten. "Glück an Glück",
"Paradies" oder "Ein neuer Tag" wissen zu überzeugen.
Sie zeigen, welche Kraft Jule Neigels Stimme hat und auf welcher Weise sie zu
glänzen weiß.
Die schnelleren Nummern, die auf "Sphinx" leider überwiegen,
sind uninspiriert und wirken unmotiviert. Diese Songs können weder begeistern
noch zum Tanzen animieren - alles wirkt seltsam gewollt.
"Sphinx" ist somit kein besonders ansprechendes ... zur kompletten CD-Seite

Alles!
1998
1998 folgte nach „Schatten an der Wand“, „Wilde Welt“,
„Nur nach vorn“, „Herzlich Willkommen“, „Sphinx“
und zwei „Best-Of“-Alben das sechste Studioalbum „Alles!“,
das die Qualitäten der Künstlerin erneut prägnant einfängt.
Ob rockige und schnellere Stücke, wie „Bist Du bereit“ und
dem Titelsong „Alles“, bis hin zu sanften Balladen, wie „Ich
bin da“ und „Vergiß mich nicht“, ist das breite Spektrum
von Neigel zu hören. Gerade diese langsamen, atmosphärischen Songs
sind es, die die Jule Neigel Band ausmachen. Gerade „Ich bin da“
ist das beste Stück des Albums und zeigt, welche Qualitäten diese
Stimme wirklich besitzt. Auch textlich gehört dieser Song zu den Favoriten
der Künstlerin.
Wer die Jule Neigel Band und im speziellen diese Stimme liebt, ...
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Julia Neigels offizielle Homepage: www.julianeigel.de
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